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”kurz nach-denken” über Alltags-Chemie versus innere Reinigung:

Heute Abend beim Zähneputzen mal bewusst die Batterie an Kosmetik im Bad anschauen, auch in den Schränken. Das alles braucht der Körper wirklich und kann es nicht selbst?

Erst waschen wir die natürliche Schutzschicht samt Mikroorganismen-Gleichgewicht mittels Detergenzien wie Seife ab, dann tragen wir wieder eine künstliche Schutzschicht auf. Glauben wir wirklich, dass die Natur es nicht besser kann? Sind alle Bestandteile der Kosmetika (beliebige Beispiele wären Phenoxyethanol, Cyclohexasiloxan, Butylparaben) wirklich hilfreich bei ständiger Exposition? Ist tägliches Duschen und Kleiderwechseln wirklich ein Zeichen von Kultiviertheit oder Stress für Haut und Umwelt?

Ich wollte es vor mehr als 10 Jahren wissen und habe auf pures Leitungswasser umgestellt. Dabei konnte ich feststellen, dass selbst Händewaschen nur ganz selten mit Seife nötig ist, sobald der Körper wieder auf Selbstreinigung umgestellt hat (und damit meine ich nicht schwarze Krümel beim Reiben :-). Im Gegenteil, mein Fußgeruch verschwand mit dem Absetzen der Seife. Seit über 10 Jahren verwende ich nur noch unter den Achseln und für die Haare Waschlotion (seifenfrei wg. dem natürlichen Schutzfilm und ohne künstlichen Duft, z.B. von Sebamed oder Weleda), sonst wirklich nur Wasser. Die Folge: kein Hautjucken nach dem Duschen, der natürliche, feine Körperduft kehrt wieder. Die Nase wird wieder sensibler, wenn sie nicht mehr der täglichen Flut an Duftstoffen ausgesetzt ist, die nötigen Reinigungsabstände für Körper und Kleidung verlängern sich erstaunlich.

Für Reinigungsmitteln im Haushalt gilt ähnliches: für Küche, Wohnung, Bad je eines würde reichen. Warum meinen wir, mehrere verschiedene zu brauchen? Warum üben wir mehr Zurückhaltung vor unseren inneren Themen als vor Haushalts-Chemie? Wer hat uns beigebracht, an ihre Nützlichkeit und Notwendigkeit zu glauben? Ist uns vielleicht äußere Reinigung willkommener als innere Reinigung? Warum ist uns Seelenhygiene kaum ein Gedanke wert, aber Körperhygiene so wichtig?

Kurz nach-denken und neu entscheiden.

Wer es probieren will: Man muss der Natur ca. zwei Wochen Übergangsfrist gönnen, in der wir eine vorübergehende Verschlechterung akzeptieren (die natürlichen Mechanismen der Haut müssen sich erst wieder einstellen). Wenn über diesen Zeitraum hinaus ein unangenehmer Körpergeruch bleibt, dann wäre über Ernährung und Lebensweise nachzudenken (ein nach-denkens-wertes Signal, wenn man sich selbst nicht riechen kann und die Wäsche eines Büromenschen jeden Tag gewechselt werden muss; Stress stinkt nämlich, Fehlernährung auch - seien wir dankbar für die wieder wahrnehmbaren, hilfreichen Hinweise unseres Körpers!). Zusätzlich könnte man über eine begleitende, gründliche Entgiftung des Körpers nachdenken (Leber, Galle, Niere, Lymphe). Zum Entgiften gibt es viele Mittel und Methoden in der Alternativmedizin und ein guter Heilpraktiker kann euch da entsprechend beraten. Probiert es aus, nur das Ergebnis kann euch überzeugen; Lesen und Urteilen auf der Basis alter Erfahrungen bedeutet nichts.

Ich selbst habe vor kurzem mit Mercedes zusammen gefastet (sie 10 Tage, ich 7 Tage) nach der Anleitung des Dahlke-Buches, wie es in den Buch-Tipps steht. Es war eine herrliche Erfahrung und sehr befreiend. Wer hätte gedacht, dass die Verdauung so gut wie nicht stinkt, wenn der Darm durch das Fasten saniert ist und die Darmflora mit entsprechenden Präparaten wieder neu aufgebaut wird! Jetzt, etliche Wochen später, fühle ich mich immer noch leichter und freier wie vorher und meine Beweglichkeit hat zugenommen. Alleine zu wissen, dass sieben und mehr Tage ohne Nahrung überhaupt kein Problem darstellen (was man wirklich vermisst, sind die Geschmacksreize im Mund und das Esserlebnis, aber nicht die Nahrung im Bauch), bedeutet schon wieder eine vermeintliche Abhängigkeit weniger. Auch zu erleben, wie Hunger nach der Uhrzeit kommt und geht und unabhängig sein kann von der Nahrungsaufnahme, ist sehr aufschlussreich. Das beginnende Frühjahr ist genau die richtige Zeit für ein Heilfasten, probiert es aus! Ich werde in Zukunft wohl einmal im Jahr fasten, es tut zu gut. Nebenbei kann man geistig auch einiges loslassen.


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