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kurz nach-denken

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”kurz nach-denken” über anders denken statt anders tun:


Ein wesentlicher Unterschied, wenn man sich längere Zeit von der geistigen Welt lehren lässt, liegt darin, dass man nicht mehr länger so sehr über sein Tun nachdenkt sondern stattdessen seine Gedanken und Glaubensmuster mit den täglichen Erlebnissen in Verbindung zu bringen sucht. Also nicht mehr die übliche Frage: "Was hast Du getan um dies und jenes Ziel zu erreichen?" sondern die viel wesentlichere Frage "Wie hast Du Dein Denken und Dein Glauben so von Illusionen befreit, um Dich mit diesem und jenen in Resonanz zu bringen, dass es zu Dir kommen konnte?"

Oder im Falle von leidvollen Erfahrungen: "Welche schmerzvollen Illusionen hege ich noch, dass ich diese Spiegelung meiner verborgenen Glaubensmuster in der Welt der Formen und Körper erhalten habe?" Denn dass leidvolle Erfahrungen so häufig sind in dieser Körperwelt liegt nicht darin, dass sie der für uns vorgesehene Normalzustand wären. Es liegt nur darin, dass die meisten von uns die Ursache und Lösung der Probleme im falschen bzw. richtigen Handeln sehen und nicht im Geist, also in den Gedanken und Glaubensmustern (die unserem Tun zugrunde liegen). Um diese Fehlannahme über die Wichtigkeit des Handelns aufrecht erhalten zu können, brauchen wir Hilfskonzepte wie "Zufall" und "Schicksal", "Unglück" und "Krankheitserreger". Um die Macht des Geistes vor unseren Augen zu verschleiern, gebrauchen wir Hilfskonzepte wie den "Placebo-Effekt".

Was uns zum Nachdenken bringen könnte ist, dass die Welt trotz aller scheinbarer Fortschritte auf der Ebene des Tuns nicht ruhiger, friedvoller, nicht gesünder oder angstfreier als früher geworden ist. Es haben sich lediglich die Ebenen des Unfriedens und der Angst verschoben. Der Zerstörung findet weniger Mensch gegen Mensch sondern wesentlich globaler im Bereich Umwelt statt. Machtkämpfe werden nicht mehr mit dem Schwert sondern mit Geld ausgetragen. Aber die Prinzipien des Kampfes und der Destruktivität sind gleich geblieben seit Tausenden von Jahren. Es ist also nur eine Verschiebung, keine (Er-)Lösung. Eine Seitwärtsbewegung statt wirklichen Fort-Schritts, wie es Krabben und Krebse machen. Nicht umsonst krebsen von uns so viele herum in ihrem Leben, nicht umsonst ist als Spiegel davon Krebs eine der häufigsten Todesursachen. Scheinbare Bewegung, aber auf der Stelle. Vollgas mit angezogener Handbremse, viel Rauch um nichts. Die Seele interessiert nicht, wie viel Geld Du auf dem Konto hast, welches Auto Du fährst und welchen Rang Du bekleidest. Nette Spielereien, aber nicht das Wesen-tliche. Grundlagen, die sich beinahe wie von alleine regeln, wenn die geistige Basis stimmt. Aber sicher nicht zentrales Thema eines gelungenen und befriedigenden Lebens.

Warum schaffen dieses Ziel unserer Sehnsucht (sehnen und suchen) so wenige? Das liegt in der einfach zu verstehenden Tatsache, dass wir seit Tausenden von Jahren da suchen, wo es nichts zu finden gibt, nämlich auf der Ebene der Körper und des Tuns. Wir probieren die Lösung auf Ebene 2 zu finden statt auf der Quellebene 1 zu suchen, der des Geistes (Gedanken und Glaubensmuster). Wer es längere Zeit konsequent ausprobiert, wird scheinbare Wunder erleben und sich selbst als mächtigen Schöpfer seiner Welt statt als Opfer widriger Umstände erleben. Wenn hier noch jemand jammert, dann deutet das lediglich auf ein unbewusstes und wenig selbstverantwortliches Leben hin. Das Kleinkind hockt im Sandkasten und brüllt, weil ihm der Spielpartner ein Förmchen weggenommen hat. Und kommt damit auch noch ins Fernsehen und Schlagzeilen der Zeitungen. Oder waren schon mal positive Erfolgsmeldung Hauptbestandteil der Medien? Vorbilder statt Verlierer? Zeigen wie es geht statt sich darauf zu konzentrieren was alles nicht geht und dem Erfolg im Wege steht?

Du kannst es besser. Aber willst es Du auch besser machen? Wähle neu, wenn Du möchtest und Dir der tägliche Zirkus zum Hals heraushängt. Es gibt einen anderen Weg, er muss nur beschritten werden – entgegen dem Mainstream. Die Lösung muss ganz offensichtlich in der entgegengesetzten Richtung liegen, wenn man die entgegengesetzten Resultate möchte: nämlich Gesundheit, inneren Frieden, Angstfreiheit und Fülle. Es ist machbar, Herr und Frau Nachbar!

Wie würdest Du Dein Leben gestalten im Licht der Erfahrungen und Erkenntnisse, die zum Beispiel Anita Moorjani gewonnen hat? Das könnte man doch gleich jetzt und hier umzusetzen versuchen und wenn es nicht gleich perfekt klappt, dann halt ein wenig üben bis es geht, oder? Alles andere, was Du heute kannst, hast Du doch auch geduldig geübt und gelernt bis es ging, oder nicht? Ihm Priorität über andere Tätigkeiten und Ablenkungen eingeräumt, es wichtig genommen, damit es auch klappt! Denke an Deine Berufsausbildung. Warum also jetzt nicht mal Geistesschulung, wo das andere weitgehend abgeschlossen ist?

Wie viel Zeit und Muße nimmst Du Dir zum Lesen dieser Denkanstöße? Überfliegst Du sie oder lässt Du sie in Dich rein und wirken? Es gibt kein richtig oder falsch, lediglich Hinweise für Dich selbst über die Wichtigkeit, die Du diesen Themen einräumst. Und wenn Du nur wenig Energie/Zeit dafür aufwendest, sind auch nur wenig überzeugende Resultate zu erwarten. Das ist doch logisch und nicht verwunderlich, oder? Was willst Du? Wenig Energieaufwand, null Risiko und 100% Resultat? Das geht nicht, weder auf der Körperebene noch auf der geistigen Ebene. Entscheidungen sind gefragt, von Dir, für Dich.

Kurz nach-denken.


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