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”kurz nach-denken” über Fasten und Loslassen:


Zufälle gibt es keine: Kurz nachdem mich Christine Pleyer auf Ihre Fastengruppen aufmerksam machte, erreicht mich nun ein Email von Rüdiger Dahlke, auch über eine Fasten-Aktion – online geführt, passend zum Wassermann-Zeitalter.

Ich habe zwei Mal nach der Methode von Rüdiger Dahlke je eine Woche gefastet und es hat wunderbar und ohne Komplikationen geklappt. Es ist sehr logisch, wie er es aufbaut und der Körper wird nicht mit Abführmitteln und ähnlichem vergewaltigt. Ich habe neben viel geistiger Klarheit dabei auch die Abhängigkeit vom Essen verloren. Es macht frei zu wissen, dass man eine Woche und viel länger ohne Essen gut leben kann, ja sogar dabei an Energie und innerer Leichtigkeit gewinnt, weil Verdauung Energie braucht und normales Essen schwer und träge macht. Aber das muss man selbst erlebt haben, darüber nachdenken oder (vor)urteilen bringt Dir nix. Und es ist interessant, wie noch am dritten Tag der Hunger mittags kommt und nach 1-2 Stunden verschwindet ohne dass man was gegessen hat. Allein das ist ja schon Nachdenkens wert. Man legt Gewohnheiten und Abhängigkeiten ab und das macht frei, innen wie außen.

Fragt euch nicht, was ihr von Rüdiger Dahlke und seiner öffentlichkeitswirksamen Art haltet. Fragt euch, was ihr von ihm für euch selbst lernen könnt. Schaut nicht auf die Form, schaut auf den Inhalt – wie bei allem im Leben. Es wäre keine Kunst, etwas zu finden, was Dir daran nicht gefällt und dann gar nicht erst damit anzufangen – das ist billig und daher kann es jeder. Die inneren Widerstände loszulassen und etwas Neues einfach auszuprobieren, um hinterher zu schauen, was es einem gebracht hat - das hat schon eher was mit Lebenskunst und Überwinden von Grenzen zu tun. Schau also generell im Leben nicht darauf, wie Du etwas findest, sondern ob Du etwas für Dich findest und zwar unter allen, auch den widrigen Umständen – darauf kommt es an, das macht für Dich und Dein Leben den entscheidenden Unterschied.

So habe ich von Rüdiger Dahlke vieles und wichtiges für das Leben gelernt – und etliches war zunächst unbequem und harter Tobak für das Ego und die lieb gewonnenen Gewohnheiten. Aber gerade darum wahr und wirksam.

Vieles von dem wir glauben, dass es gut oder schlecht für uns sei, haben wir nie selbst überprüft. Und wir haben es von Menschen gelernt, die es ebenfalls nicht selbst überprüft haben (überlege mal genau: Hatten Deine Eltern und Lehrer das selbst ausprobiert, vor dem sie Dich immer “zu Deinem Besten” gewarnt haben?). Denn hätten sie den Gegenpol ausprobiert, hätten sie erkannt, dass erst beide Hälften in der Balance das Leben im Körper mit seiner grundsätzlichen Dualität ausmachen. Wer vor einer Seite warnt, lebt nicht in der Balance und verdrängt den zur Balance unentbehrlichen Gegenpol. Dieser Gegenpol wird aufgrund der Urprinzipien dieser dualen Welt früher oder später ins Leben scheinbar verdeckt und unkontrolliert einbrechen, in Form von Dingen, die das Leben mühe- und sorgenvoll machen: (Zukunfts-)Ängste, ungünstige Erwartungen und Befürchtungen, Krankheiten, unglückliche “Zufälle”, Unfälle, dramatische Ereignisse oder Siechtum im Alter (= Anhäufung von dringenden Hinweisen der Seele, die lange nicht beachtet und/oder fehlinterpretiert wurden, die moderne Medizin hilft dabei). Dazu zu sagen “Da kann man nichts machen, das ist doch normal”, zeugt von Unbewusstheit und es nicht anders nicht ausprobiert haben. Verwechseln wir “häufiges Auftreten” nicht mit “normal”!

Und so halten wir uns in Grenzen scheinbarer Sicherheit, Erfahrung (= dem Spiegel der eigenen inneren Glaubenssätze!) und Vernunft gefangen, die nur im Kopf existieren und nach ihrer Überwindung bzw. Überprüfung töricht und beliebig gewählt wirken. Man geht selten fehl in der Annahme, dass die Mehrheit und allgemeine Meinung irrt. Und so haben wir Angst (im weiteren Sinne) vor Bakterien, aber nicht vor Pillen. Angst vor Schmutz, aber nicht vor Reinigungs- und Desinfektionsmitteln. Angst vor Zecken, aber nicht vor Autan. Angst vor dem Weg nach innen, aber nicht vor Massenmedien. Angst vor der Euro-Krise, aber nicht vor geistig-seelischer Verarmung. Angst vor Kinderlähmung, aber nicht vor Impfung und nicht vor geistiger Erstarrung. Und so laufen wir, zwar mit Unbehagen aber ohne es zu erkennen, an unserem Wesen(tlichen) vorbei.

Das Loslassen überkommener (Denk-)Strukturen tut not, Fasten ist ein körperlich und geistig spürbarer Anfang. Also auf zu neuen Ufern!


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