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”kurz nach-denken” über den Zauber der eigenen Wahl:


Ich merke immer mehr, welch ein Zauber darin steckt, in dieser Welt das zu wählen und mich darauf zu konzentrieren, was mir gut tut. Dadurch verstärke ich es und ich spüre die Wirkung deutlicher. Falls ich mich getäuscht haben sollte, merke ich es, weil ich aufmerksam und aktiv beobachte, wie sich meine Wahl auf mich, mein Erleben und mein Wohlbefinden auswirkt. Je aufmerksamer man wird, um so deutlicher spürt und merkt man die Hinweise "der geistigen Welt". Sich aufzuregen über das, was man nicht will, bringt nichts, denn man verstärkt es dadurch nur noch. Worauf ich meinen Fokus richte, das verstärke ich – an diesem Gesetz unserer Schöpferkraft kommen wir nicht vorbei. Und wir haben doch heute die freie Wahl; keiner zwingt uns das zu tun oder zu kaufen, was die Masse der Menschen kauft und was an allen Straßenecken zu haben ist. Dank Internet und Pluralismus unserer Gesellschaft liegen die verstecktesten tollen Dinge nur einen Mausklick entfernt oder in einem Geschäft eine Nebenstraße weiter. (By the way: Das Aluminium-freie Deo, das ich mal empfohlen hatte, ist das Beste, was ich je hatte – von der Wirkung und vom Tragegefühl her: Laetitia Ur-Deo).

Ich habe, wo ich dies schreibe, gerade eine traumhaft schöne Radtour an einem Abend hinter mir, wo offensichtlich die meisten Menschen vor dem Fernseher saßen oder dachten, draußen wäre noch schlechtes Wetter. Die Straßen waren leergefegt, es war ruhig und schön, ein warm-feuchter Sommerabend, einfach traumhaft. Und das nach einem Tag voller Regen. Ich erlebe, indem ich meiner Intuition folge, immer mehr solcher Momente. Ich merke, dass mich vor allem eine Fragestellung sehr weit bringt: "Wie kann ich mir unter den gegebenen Umständen etwas Gutes tun?" Und so gibt es zum Beispiel immer mehr schöne, teils sogar sonnige Ausflüge an Tagen, wo andere Menschen sagen "Heute war aber ein Scheißwetter!". Aber auch zum Beispiel immer mehr berufliche Erfolge trotz vorhandener "billigerer Konkurrenz", wo andere im selben Metier entmutigt aufgeben. Ich lasse nicht mehr für mich gelten: "Ich würde ja so gerne, wenn ich nur könnte!" Sondern ich merke, dass die Meisterschaft darin besteht, unter allen Umständen einen Weg oder einen Standpunkt finden und einnehmen zu können, unter dem ich die gegebenen Umstände schmerzfrei anschauen und annehmen kann: "Es macht Sinn für mich, gerade jetzt und hier, und ich bin einverstanden." Und diese Fähigkeit ist schlicht Übungssache. Dann bleibe ich weiterhin der aktiv und frei Wählende ("Ok, was will ich nun von hier aus tun, welche Optionen gibt es jetzt?") und ziehe aus allem, was mir begegnet, hilfreiche Lehren und Lern(fort)schritte. Im Widerstand lernt man nicht wirklich und wird blind für den (stets vorhandenen) Sinn hinter dem Geschehen. Es geht nicht darum, die Umstände solange zu beklagen oder versuchen zu ändern, bis sie zu meinem Weg passen. Das wird sowieso meist scheitern, mindestens sehr anstrengend. Es geht darum, meinen Weg den Umständen entsprechend zu wählen, jeden Tag aufs Neue, denn das Leben ist nie gleichförmig.

Nachdem ich gewagt habe, mich vor über 10 Jahren selbständig zu machen, und ich damit die Freiheit der Zeiteinteilung und volle Selbstverantwortung vor die (scheinbare) Sicherheit eines festen Einkommens gestellt habe, kann ich mein Leben inzwischen (nach etlichen Jahren des Übens und der Panik) tatsächlich frei gestalten. Denn es gehört eine verblüffende Menge Mut dazu, an einem schönen Sonnentag unter der Woche nicht zu arbeiten und einige geistige Übung dazu, dann auch wirklich im Kopf Ruhe und Frieden herzustellen, um die Freizeit wirklich zu genießen, statt sich Sorgen über irgendwelche beruflichen Dinge zu machen. Wie oft in meiner Freizeit war früher mein Körper an der frischen Luft und in schöner Natur, mein Geist aber am Schreibtisch oder in der Vergangenheit oder in der Zukunft! Aber mit konstanter Übung gelingt es immer besser im Hier und Jetzt zu sein und heute habe ich so viele positive Erfahrungen des Geführtseins gemacht, dass ich meiner Intuition schon fast blind vertraue, auch wenn es häufig zu Wendungen führt, die der Logik und dem "gesunden" Menschenverstand zum Teil direkt widersprechen.

Und so erlebe ich, dass ich spontan Lust auf Dinge habe, die auf den ersten Blick gar keinen Sinn machen, oder plötzlich die Intuition und auch Lust verspüre, genau jetzt die länger verschobene Arbeitsliste X aufzuarbeiten. Und im Nachhinein merke ich, wie genial genau diese "spontane Eingebung" gepasst hat. Da biege ich auf einen Weg ab, den ich überhaupt nicht vorhatte, und plötzlich entwickelt sich die Radtour völlig anders als erwartet, führt mich an Plätze, die ich gar nicht kenne und wo es gerade in diesem Moment wunderschön ist. Da ist ein blaues Wolkenloch über mir die ganze Zeit und der Regen setzt genau erst dann ein, als ich zu Hause einbiege. Da erledigt sich die unangenehme Arbeit X, auf die ich lange keine Lust hatte, fast von alleine und in viel kürzerer Zeit und viel erfolgreicher als erwartet, weil ich sie aufgrund der Intuition genau zum richtigen Zeitpunkt gemacht habe (alle Dinge haben ihre passende Zeit, merke ich immer stärker). Dabei hatte ich dem Verstand nach schon lange ein schlechtes Gewissen, diese Arbeit immer wieder verschoben zu haben. Da kaufe ich nach Gefühl größere Mengen Blumenerde ein, um zu Hause verblüfft festzustellen, dass es genau für die Anzahl und Größe der Kübel reicht, die meine Partnerin bepflanzen wollte. Aber aufs Krümel genau, nicht irgendwie! Das hätte ich so genau nicht einmal berechnen können.

Und ich merke, dass es normal ist, wie sich Phasen im Leben abwechseln, ihre Zeit haben, kommen und gehen. Eine Freizeitphase von einigen Wochen wird ohne mein Zutun abgelöst von einer Arbeitsphase, in der das Telefon kaum stillsteht und Kunden mit Aufträgen und Anfragen kommen. Dabei hatte ich mir in der "Freizeitphase" schon Sorgen gemacht, ob denn jetzt beruflich ein Stillstand eintritt und der Umsatz einbricht oder ich vielleicht "faul" werde... Wenn man sich der Intuition überlässt (und seine Schattenthemen intensiv bearbeitet hat, denn sonst funktioniert das Beschriebene nicht bzw. führt zu unerwünschten Ergebnissen, nämlich genau zu dem, das ich am wenigsten mag und am meisten zu vermeiden suche), dann verläuft fast jeder Tag anders als geplant oder anders als erwartet. Ist dafür zehnmal schöner als man es sich hätte ausdenken können, leichter und erfolgreicher als im Vorhinein vorstellbar. Die Sorgen, die man sich über das Morgen gemacht hatte, erweisen sich als unbegründet und ich gewöhne sie mir immer weiter ab, da ich ganz bewusst beobachte und prüfe, wie viele davon wirklich Sinn machen (nämlich weniger als 0,1%).

Richtig Sinn dagegen macht, innerlich ruhig (und sorgenfrei) zu werden, weil ich dann die Stimme der Intuition hören kann, die mich regelmäßig zu großem persönlichen oder beruflichen Glück führt (geschätzte 90% der Fälle). Ohne innerliche Ruhe ist diese Stimme kaum zu hören (weil übertönt von der Stimme der Angst) oder nur verzerrt. Ich bemühe mich also darum, empfangsbereit zu werden und die Störgeräusche meines Verstandes und meines Egos zu gering wie möglich zu halten. Dazu zählen auch – und ganz besonders – die Enthaltsamkeit von Dingen, die diese Ruhe und Empfangsbereitschaft (zer)stören, wie Medienkonsum, viel Autofahren, körperlich und geistig passiv sein, konventionelles Essen und konventionelle Medizin. Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass sich praktisch alle Dinge, die die überwiegende Mehrheit der Menschen um mich herum als normal ansieht und überwiegend praktiziert, genau solche Störeinflüsse verursachen. Früher habe ich mich daran orientiert, was die meisten Menschen als gut und richtig ansehen. Heute ist genau dies für mich schon ein Warnhinweis, dass es sich wahrscheinlich um etwas handelt, was Geist und/oder Körper vergiftet. Ich lehne es dann nicht gleich ab, prüfe aber genau und vorsichtig seine Wirkung auf mich und andere. Feine Antennen sind empfindlich und sollen es ja auch sein. Daher sollte man sorgsam mit ihnen umgehen. Es lohnt sich.

Ich hätte nie gedacht, dass eine so schöne Art von Leben überhaupt möglich ist. Und das in der selben Welt, in der meine Nachbarn und nächsten Mitmenschen zur gleichen Zeit leiden: an Überarbeitung, Stress, Sorgen, Zeitmangel, Geldmangel, Krankheit etc. etc. ...  Auf "geheimnisvolle" (für mich inzwischen völlig logische) Weise scheinen sie gezwungen zu sein, sich hauptsächlich mit dem auseinander zu setzen, was sie nicht wollen, was sie vermeiden möchten. Das kenne ich von früher. Da dachte ich auch, mich mit dem, was gut läuft, nicht beschäftigen zu müssen und mich auf das, was nicht gut läuft, konzentrieren zu können. Denn die Probleme brauchten ja Lösungen, das andere lief ja scheinbar "von alleine". Tja, man darf sich ja mal irren und nach der Erkenntnisphase neu wählen...!

Wichtig wäre, einmal das genaue Gegenteil von dem zu tun, von dem man überzeugt ist. Dann wird man zum ersten Mal erleben, dass die erwartete Katastrophe nicht eintritt und jede(!) mögliche Philosophie lediglich eine wirkende Realität nach sich zieht. Es gibt kein richtig oder falsch! Dann kann man, mit etwas Übung, einfach die Realität wählen, die am besten zu einem passt. Schließlich gibt es ja genug Menschen um einen herum, die eine Philosophie vertreten, die man für falsch hält. Aber auch sie leben und kommen nicht völlig unter die Räder, wie es nach den eigenen Glaubenssätzen eigentlich sein müsste! Also kann die Auswirkung des Gegenteils, von dem ich überzeugt bin, nicht so schlimm sein wie ich meine. Denn sonst würden nur Menschen ähnlicher Gesinnung erfolgreich leben können. Andererseits beobachte ich eine Menge Menschen, deren Auswirkungen ihrer Glaubenssätze ich nicht erleben möchte. Auch hier wähle ich inzwischen positiv und lasse mich einfach inspirieren von den Leuten, die mir in ihrem Lebenskonzept Ansporn und Vorbild sind. Solche Leute finde ich zum Teil über die Medien, allerdings – und da sind wir wieder beim Thema – nicht im Mainstream. (Im Gegenteil, hier finde ich vor allem die Negativbeispiele, die die abschreckenden Auswirkungen ihrer Glaubenssätze auch noch lauthals vor sich hertragen. Das Drama ist ja Mode im Mainstream.) Noch inspirierender finde ich die Hinweise der geistigen Welt, da ich hier Weisheit finde jenseits der eingeschränkten menschlichen Sichtweise. Auch diese Quellen sind über die Medien abseits des Mainstreams haufenweise zu finden (siehe z.B. meine Buch-Tipps). Wenn man hier erst einmal angefangen hat, findet man genauso viel wie vorher auf der konventionellen Seite. Auch viel Unsinn (zumindest in meinen Augen), aber auch jede Menge höchst hilfreicher und konkret umsetzbarer Weisheit. Damit - und nicht mit Mainstream  - füttere ich regelmäßig meinen Geist und siehe da, die Wirkungen sind verblüffend! Meinen Körper füttere ich mit Bio-Nahrung, meine Steckdose mit grünem Strom usw. Ich bin nicht abhängig davon, was mir große Konzerne vorsetzen wollen, was die große Politik bestimmt. Es gibt unter allen Umständen eine Lücke für die eigene Realität, man muss sie nur finden wollen. "Wer suchet, der findet." In diesem Satz ist eine große Macht versteckt.

Wählen, was man will, statt sich aufzuregen über das, was man für nicht gut hält – das ist die Devise. Dann kommt mehr von dem, was man will, ins Leben und die Zeit wird erfüllt mit schönen und inspirierenden Dingen. Jeder von uns hat es mindestens phasenweise schon so gehalten. Man könnte die Phasen geduldig auszudehnen suchen, bis die Lücken dazwischen immer kleiner werden und irgendwann verschwinden...! Ich stelle dadurch zum Beispiel fest, keine Lust auf Urlaub mehr zu haben, weil mein alltägliches Leben so schön und bunt und abwechslungsreich ist, mein Beruf durch mein Fein-Tuning über die Jahre zu meiner Berufung geworden ist, ich in einer so herrlichen Gegend wohne (auch die habe ich positiv bewusst gewählt), dass es woanders allerhöchstens gleich schön sein könnte, wenn überhaupt. Warum soll ich wegfahren? Ich erlebe heute an Ort und Stelle so viele Glückshöhepunkte wie selten früher im Urlaub einmal!  Und das alles kostenlos, dieses Geld muss ich schon nicht mehr herein scheffeln. Und ein Smart reicht mir auch, da ich meine Bedeutung völlig woanders her beziehe als über Statussymbole. Und ein S-Pedelec für die Fortbewegung macht mich glücklicher als das Auto und freier. Eine Traum-Beziehung mit einer Partnerin, die ebenfalls an ihren Schatten arbeitet und auf Projektion verzichtet – das gibt Freiheit und Ruhe in ungeahnten, aber stets erträumten Ausmaßen. Vor zwei Jahren hatte ich mich dafür reif gemacht und habe durch Resonanz die entsprechende Partnerschaft bekommen (wie vorher auch schon, nur war ich damals reif für sehr deutliche Lernhinweise).

Was will ich mehr? Was sollte ich noch brauchen zum Glück? Über was sollte ich mich noch aufregen wollen? Sich aufregen rechnet sich nicht und was sich nicht rechnet, das wähle ich ab. So einfach ist es theoretisch nach den geistigen Gesetzen und kann es ganz praktisch durch laufende Übung im eigenen Leben auch werden – unter allen Umständen, wie sie individuell auch immer gestrickt sein mögen. "Geht bei mir nicht" hieße nur "nein danke, ich möchte derzeit nicht", nicht mehr. Das Universum würde auch diesen Wunsch in vollem Umfang berücksichtigen.


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